Tipps
Newsletter 04 / 2010
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
1. Erben & vererben. Zweiter Teil des Zyklus: Gesetzliche Erbfolge
2. Notar: Warum er so wichtig ist
1. Erben & vererben: Gesetzliche Erbfolge
Die gesetzliche Erbfolge tritt in Kraft wenn kein Testament hinterlassen wurde. Gibt es keine Erben der 1. Ordnung erben die Angehörigen
der 2. Ordnung, dann die der 3. Ordnung und so weiter.
Erben der 1. Ordnung sind die Kinder Enkel und Urenkel. Die Witwe oder der Witwer wird gesondert behandelt.
Erben der 2. Ordnung sind die Eltern des Verstorbenen, die Geschwister sowie Nichten und Neffen.
Erben 3. Ordnung und höher sind die Großeltern und deren Nachkommen. Die Zahl der Erbordnungen ist nicht beschränkt. Sind keine Erben mehr da, erbt der Staat.
Für das gesetzliche Erbrecht des Ehegatten (Gleichberechtigungsgesetz von 1957) gilt grundsätzlich, wenn kein Ehevertrag vorliegt, dass der Erbe/ die Erbin die Hälfte des Nachlasses erhält.
2. Notar: Warum er so wichtig ist
Pflicht: Der Kaufvertrag über eine Immobilie muss zwingend durch einen Notar beurkundet werden. Nicht notarielle Verträge (auch Vorverträge) sind nichtig.
Neutralität: Der Notar ist gegenüber Käufer und Verkäufer zur Neutralität verpflichtet. Entwirft er einen Vertrag, muss er die Interesse beider Parteien berücksichtigen.
Tipp: Lassen Sie sich den Entwurf einige Tage vorher geben. Notieren Sie Fragen und Änderungswünsche.
Aufgaben: Damit keine übereilten Entscheidungen getroffen werden, liest der Notar bei der Beurkundung die gesamte Urkunde laut vor.
Kosten: Die gesetzlich festgelegten Gebühren hängen vom Objektwert ab. Kalkulieren Sie für einen üblichen Immobilienkauf etwa 1 bis 1,5 % des Kaufpreises.
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Herzlichst Ihr
Georg Kuthan
Newsletter 03 / 2010
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
1. Erben & vererben
2. Richtiger Versicherungsschutz beim Hausbau
Das Thema erben und vererben beschäftigt uns in der Immobilienwirtschaft nahezu täglich. Deshalb will ich in einem Zyklus näher auf die Materie eingehen. Die Erläuterungen kommen über die Monate verteilt in angenehm kleinen Häppchen. Themen sind u. a. die Begrifflichkeiten, Erben der 1., 2. und 3. Ordnung. Gesetzliches. Erbrecht der Ehegatten, notarielles und handschriftliches Testament, Inhalt des Testaments, Enterbung, Pflichtteil, Schenkung. Was ist nach dem Todesfall zu tun? Erbschaftssteuer, Steuersparmöglichkeiten.
Nach Abschluss des Zyklus werde ich die einzelnen Beiträge zusammenfassen. Sie können Sie dann hier nachlesen.
1. Begriffsdefinitionen rund ums Erben:
Der Erbfall tritt im Todesfall des Erblassers ein. Der Erblasser ist der Verstorbene, er hinterlässt das Erbe. Die Hinterbliebenen, meistens sind das auch die Erben, verteilen den Nachlass in einer Erbauseinandersetzung. Den Erbanspruch macht man mit dem Formular, das sich Erbschein nennt, beim Nachlassgericht, geltend. Der Erbschein wird u.a. benötigt um den Erbanspruch bei Behörden zu dokumentieren.
2. Richtiger Versicherungsschutz beim Hausbau
Wer ein Haus baut, braucht neben einem vernünftigen Finanzierungsplan bereits in der Bauphase den richtigen Versicherungsschutz, denn von einer Baustelle gehen erhebliche Gefahren aus. Um sich gegen mögliche Schadenersatzansprüche abzusichern und seinen Traum vom Eigenheim nicht zu gefährden, ist folgender Schutz sinnvoll:
Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung bietet umfassenden Schutz gegen das Risiko von Haftungsansprüchen Dritter. Damit ist der Bauherr abgesichert, wenn beispielsweise herabstürzende Bauteile Güter beschädigen oder Menschen zu Schaden kommen. Ebenso, wenn spielenden Kindern auf der Baustelle etwas zustößt. Ein Verbotsschild oder ein Bauzaun reichen nämlich nicht aus, um mögliche Ansprüche immer abzuwehren. Eine entsprechende Absicherung schützt vom Baubeginn bis hin zur Abnahme.
Eine Bauleistungsversicherung deckt Schäden auf der Baustelle ab. Sie haftet gegen Vandalismus, für Schäden wie Brand, Hagel, Sturm oder Hochwasser oder wenn zum Beispiel bereits installierte Heizkörper gestohlen werden. Die Höhe der Beiträge ist abhängig von der Bausumme.
Durch Eigenleistung und die Hilfe von Bekannten lässt sich am Bau viel Geld sparen. Für den Bauherren selbst und den Ehepartner empfiehlt sich eine private Unfallversicherung oder eine Berufsunfähigkeitspolice, die auch mit einer Risikolebensversicherung gekoppelt sein kann. Damit die freiwilligen Helfer ebenfalls unfallversichert sind, muss der Bauherr sie bei der Berufsgenossenschaft anmelden.
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Herzlichst Ihr
Georg Kuthan & Team
Newsletter 02 / 2010
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
1. Eigenheimfinanzierung
2. Wohnraumfinanzierung
3. Finanzierung mit Schweizer Franken
1. Eigenheimfinanzierung
Wer bekommt sie?
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet einen zinsgünstigen Kredit zur Finanzierung von selbstgenutzten Wohneigentum an. Den Kredit kann jeder bekommen.
Wie viel bekomme ich?
Die KfW fördert Ihr Vorhaben mit langfristigen zinsgünstigen Darlehen, die Sie über ihre Hausbank erhalten. Finanziert werden bis zu 30 % der Gesamtkosten, höchstens jedoch
100.000 Euro. Die Laufzeit des Kredits beträgt max. 20 Jahre mit bis zu 3 tilgungsfreien Anlaufjahren. Der Zinssatz wird für einen Zeitraum von 5, 10 oder 15 Jahren festgeschrieben.
2. Wohnraumfinanzierung
Wer bekommt sie?
Hauseigentümer oder Mieter.
Wie viel bekomme ich?
Eigentümer oder Mieter erhalten ein langfristiges zinsgünstiges Darlehen mit Festzinssätzen und tilgungsfreien Anlaufjahren. Standardmaßnahmen werden mit bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit, altersgerechtes Umbauen mit 50.000 Euro gefördert. Gefördert werden z. B. Sanitärinstallationen, Anbau von Balkonen, Fenster und der alten- und behindertengerechte Umbau (u.a. barrierefreies Wohnen).
3. Finanzierung mit Schweizer Franken
Eine Finanzierung mit einem Differenzsatz von über 2 % zum Eurozinssatz ist mehr als eine Überlegung wert. Wenn Sie hier näheres Interesse haben, dann übersenden wir Ihnen gerne eine beispielhafte Finanzierung. Schreiben Sie uns einfach eine Email an info@kuthan.de
Wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten. Wir lieben Häuser! Seit 22 Jahren! Ihr IVD-Spezialist für Häuser und Erbsachen!
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Herzlichst Ihr
Georg Kuthan + Team
Newsletter 01 / 2010
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
1. Kleinode in unserer Region: Das Oststadttheater
2. Comeback der Immobilie
1. Kleinode in unserer Region: Das Oststadttheater
Ich wertschätze Einrichtungen mit einer langen Tradition. Eine solche "Institution" ist Mannheims heitere Bühne: Das Oststadttheater.
Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf ein Stück lenken, das seit sage und schreibe 12 Jahren und 10 Monaten gespielt wird. Leider zum letzten Mal.
Für die Derniere gibt es noch einige wenige Restkarten unter http://www.oststadt-theater.de/index.php?seite=spielplan
Vielleicht sehen wir uns am Freitag, den 22.01. Ich bin auf jeden Fall dabei und schaue mir das Stück dann zum zweiten Mal an. Ich freue mich auf Ihr lachendes Gesicht, wenn ich Sie sehe :)
2. Comeback der Immobilie
Vielerorts sind die Immobilienpreise am Boden. Und es gibt gute Gründe, jetzt in Sachwerte zu investieren – vor allem, wenn die Regierung die Schulden mit frischem Geld bekämpft.
Der Staat ist verschuldet, die Wirtschaft ist weiterhin unter Druck. Welche Folgen hat das für Immobilien?
Die neue Bundesregierung will die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Das soll vor allem über Entlastungen der Bürger gehen. Das täglich anschwellende Schuldenkonto wird damit nicht ausgeglichen – im Gegenteil. Frisches Geld könnte ein kurzfristiger Ausweg sein.
Doch das Anwerfen der Druckerpresse würde die Geldmenge erhöhen – und den Wert des Geldes verringern.
Welche Inflationsrate könnte Deutschland erwarten?
Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen WeltwirtschaftsInstituts HWWI, rechnet für 2011 mit Geldentwertungsraten zwischen fünf und zehn Prozent. Andere Schätzungen liegen zwischen zwei und fünf Prozent. So oder so gilt: Wer Sachwerte wie Immobilien besitzt oder sie in Zeiten starker Inflation finanziert, ist auf der sicheren Seite, denn das Wohneigentum preist die Teuerungsrate ein und gewinnt an Wert.
Wie sieht es derzeit auf der Nachfrageseite aus? Könnte es hier zusätzliche Preiseffekte geben?
Unser Verband, der Immobilienverband Deutschland (IVD), machte kürzlich deutlich, dass die Schere zwischen dem Bedarf an neuen Wohnungen und dem Neubau immer weiter auseinanderklafft. Und zwar nicht erst seit heute. Die Zahl der Baugenehmigungen und Baufertigstellungen ist seit Mitte der 90er-Jahre dramatisch rückläufig. Sie fielen 2008 auf ein neues Nachkriegstief. 1995 entstanden rund 600.000 neue Wohnungen, 2008 waren es nur noch 176.000. Dieser Trend wird sich fortsetzen.
Gewinnen Immobilien in der Krise an Bedeutung?
Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt: 54 Prozent aller Bürger glauben, dass eine Immobilie derzeit besser als andere Anlageformen vor Wertverlust und Preisverfall schützen kann. 75 Prozent aller Immobilienbesitzer halten ihre eigenen vier Wände auch in der gegenwärtigen Krise für eine werthaltige Vermögensanlage. Und fast 90 Prozent sehen Immobilien als eine wichtige Komponente ihrer künftigen Altersversorgung an. Selbst von denen, die heute keine Immobilie besitzen, räumen 82 Prozent einen hohen Stellenwert bei der Altersversorgung ein. Gewerbeimmobilien sind dagegen weiter unter Druck. Arbeitsplatzabbau und Firmenpleiten sorgen für leere Büroflächen.
Werden Wohnimmobilien am Ende knapp?
In Metropolen wie München, Hamburg oder dem Rhein-Main-Gebiet zeichnet sich schon heute eine Wohnungsknappheit ab. Im Rhein-Neckar-Raum stellen wir vielerorts steigende Mieten fest. Beispielsweise beklagte der Mieterbund in Baden-Württemberg jüngst, dass sich die Zahl der Räumungsklagen wegen Eigenbedarf in Stuttgart verdreifacht habe. Nach Angaben des Eduard-Pestel-Instituts gibt es in Deutschland rund 40 Millionen Wohnungen. Den jährlichen Zusatzbedarf beziffern die Experten bis 2025 auf rund 400.000 Stück. In München stieg der Umsatz mit Eigentumswohnungen im ersten Halbjahr 2009 massiv an.
Wie viel Rendite bringen vermietete Objekte?
Zehnjährige Baudarlehen kosten rund 3,9 Prozent Effektivzinsen. Das ist ein Anreiz zum Schuldenmachen – und zum Erwerb eines vermieteten Objekts. Das Investment verspricht mit einer durchschnittlichen Rendite von rund 6,3 Prozent etwa 50 Prozent höhere Erträge als Anleihen, so Berechnungen der Berenberg Bank. Der Kauf eines kompletten Mietshauses bringt mit knapp 7,6 Prozent pro Jahr die höchste Rendite. Für mehrere Einheiten spricht vor allem die Risikoverteilung. Bei nur einer Wohneinheit sind laut Berenberg fünf Prozent realistisch. Mieten erhöhen sich langfristig mit der Inflation. Und obwohl von Inflation derzeit noch nichts zu spüren ist, stiegen die Mieten seit 1996 um 23 Prozent. Das löst aber nicht das Problem der regionalen Diversifikation. Anleger sollten sich auf Top-Standorte konzentrieren, die in Sachen Arbeitsmarkt, Demografie, Wohlstand und Wirtschaftswachstum stets weit vorn liegen.
Was spricht für die selbst genutzten vier Wände?
Hier geht es in erster Linie um Lebensqualität und Unabhängigkeit. Erst wenn sich am Ende beim Verkauf ein Gewinn erzielen lässt, kann die selbst genutzte Immobilie zum Renditeobjekt avancieren. Für die meisten Käufer zählt die ersparte Miete. Bei der Finanzierung senkt die Tilgung das Soll und steigert das Nettovermögen, wenn die Immobilie nicht an Wert verliert.
Was tut der Staat für Immobilienbesitzer?
Er fördert die Finanzierung per Wohn-Riester. Bei vermieteten Objekten können die Zinsen steuerlich geltend gemacht werden. Seit dem 1. Oktober gilt zudem die Energieeinsparverordnung. Der Energiebedarf von Neubauten und modernisierten Altbauten soll um bis zu 30 Prozent sinken. Die KfW hilft. Wer sein altes Heim auf einen bestimmten Standard saniert, erhält zwischen 7.500 und 15.000 Euro als Investitionszuschuss. Je Wohneinheit werden bis zu 75.000 Euro der Umbaukosten von der KfW finanziert. Alternativ zu den Zuschüssen gibt es günstige Kredite. Selbst den Energieberater bezuschusst die KfW mit maximal 2.000 Euro pro Objekt. Nebenbei winken 200 Euro für den Abbau einer Nachtstromspeicherheizung und die Übernahme von 25 Prozent der Aufwendungen für die Optimierung der Wärmeverteilung einer bestehenden Heizung.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für 2010 und viel Freude rund um die Immobilie.
Ihr Georg Kuthan
und das Kuthan-Immobilien-Team
Newsletter 12 / 2009
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
1. Der Wundermarkt
2. Das plant die Koalition in der Immobilienwirtschaft
1. Der Wundermarkt
Der Einzelhandel in Ludwigshafen hat es mit Unterstützung der Interessengemeinschaft Innenstadt geschafft, innerhalb von zwei Wochen ein Kaufhaus in Ludwigshafen zu eröffnen. Ein Super Leistung aller Beteiligten!
Der Wundermarkt ist bis zum 15.01.2010 täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.
Erste Eindrücke auch unter Homepage www.wundermarkt.info.
2. Das plant die Koalition in der Immobilienwirtschaft
Im letzten Monat lasen Sie über die Änderungen im Mietrecht, die ins Haus stehen :)
Weitere Änderungen gibt es in folgenden Bereichen:
2.1. Steuern und Finanzen
Bereits zum 1.1.2010 soll es Änderungen zur Schenkungs- und Erbschaftssteuer geben.
Die Regelungen zur Eigenheimrente sollen vereinfacht werden ("Wohn-Riester").
2.2. Energiepolitik
In einer Energieinitiative Mittelstand sollen Verbraucherinformationen und Anreize marktorientierte Gebäudesanierungen forcieren.
2.3. Bauplanungsrecht
Der Klimaschutz wird verankert. Der Verdichtung der Innerstadtbereiche soll Vorrang vor der Entwicklung im Außenbereich haben.
2.4. Verbraucherschutz
Eine Abtretung einer Darlehensforderung an ein Unternehmen ohne Banklizenz soll nur
Mit Genehmigung des Darlehensnehmers möglich sein.
Das war der letzte Newsletter dieses Jahres.
Liebe Kunden, liebe Leser, Ihnen Allen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr 2010.
Wieder ist ein Jahr vergangen - viel zu schnell. Jetzt, zu dieser Zeit, heißt es rückblickend Bilanz ziehen. Hoffentlich kommen auch Sie zu dem Schluss: Das Jahr 2009 gut gemeistert zu haben!
Ihnen Allen wünschen wir ein besinnliches Fest und alles Gute für 2010. Uns wünschen wir weiterhin viele zufriedene Hausverkäufer und -käufer, die wir zusammenbringen.
Ihr Kuthan-Immobilien-Team
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